Vitamine für die Haare: Das passiert, wenn du unter einem Mangel leidest

Vitamine für die Haare: Das passiert, wenn du unter einem Mangel leidest
Vitamine für die Haare: Das passiert, wenn du unter einem Mangel leidest
Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter: Glänzende, volle und lange Haare sind kein Zufall. Essenziell für ein gesundes Haarwachstum sind Vitamine. Liegt ein Mangel vor, kann das zu Haarbruch und Haarausfall führen. Wir stellen euch die wichtigsten Vitamine für schönes, gesundes Haar vor und erklären euch, wie ihr einem Vitaminmangel vorbeugen könnt.1. Vitamine für die Haare: Vitamin AVitamin A – bekannt auch als Retinol – kräftigt das Haar und hält es schön geschmeidig. Zudem wirkt es sich positiv auf das Haarwachstum und die Fettsynthese im Haarfollikel aus. Reichlich davon ist in Bio-Eiern, Leber oder Lachs enthalten. Gut zu wissen: Die Vorstufe von Vitamin A ist Beta-Carotin und findet sich in vielen Gemüse- und Obstsorten wie zum Beispiel Grünkohl, Kürbis, Karotten, Spinat oder Paprika.2. Vitamine für die Haare: Vitamin BDie Gruppe der B-Vitamine ist umfangreich und die wichtigste für Gesunde Haare. Sie sorgt für eine gesunde Kopfhaut als Basis für schöne, gesunde Haare und kurbelt die Produktion der Talgdrüsen sowie Stoffwechselvorgänge in den Haarwurzeln an.Vitamin B2 sorgt für schöne Haare und gesunde Kopfhaut und findet sich in Lachs, Käse oder Mandeln. Der ideale Tagesbedarf liegt bei rund 2 Milligramm.Vitamin B3 (auch Niacin genannt) kräftigt die Haarstruktur, reguliert die Talgproduktion, schützt die Kopfhaut vor Entzündungen und koordiniert Stoffwechselprozesse in den Haarwurzeln. Das Vitamin steckt in Fleisch, Fisch, Erdnüssen und getrockneten Aprikosen. 11 bis 16 Milligramm täglich sind empfehlenswert.D-Panthenol ist eine Vorstufe des Vitamin B5 und wirkt als Zusatz in Shampoos und Lotions beruhigend auf die empfindliche Kopfhaut und macht das Haar leicht kämmbar.Vitamin B5, bekannt auch als Pantothensäure, zögert das Ergrauen der Haare hinaus und steckt bevorzugt in Champignons, Brokkoli und Leber. Ein Mangel an Pantothensäure verhindert, dass ausreichend Farbpigmente in den Haarfasern gebildet werden. Das Ergebnis: schneller graue Haare. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei acht bis zehn Milligramm.Vitamin B7, auch Biotin oder Vitamin H genannt, ist das Beauty-Vitamin par exellence und schützt vor Haarausfall, sorgt für mehr Glanz, verhindert Spliss und Entzündungen an der Haarwurzel. Biotin unterstützt jedoch nicht nur schöne Haare, sondern auch eine gesunde Haut und feste Fingernägel und steckt in Lebensmitteln wie Bananen, Erdbeeren, Spinat und Vollkornprodukten (Haferflocken). Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 0,25 Milligramm Biotin täglich. Wer dauerhaft zu wenig Biotin einnimmt, riskiert Haarbruch und Haarausfall.Folsäure verbessert die Sauerstoffversorgung im Blut bis zu den Haarwurzeln und wirkt so einem Haarausfall entgegen. Die zu den B-Vitaminen zählende Folsäure ist in Getreide, Spargel und Leber enthalten. Empfohlen wird die tägliche Aufnahme von 0,16 bis 0,4 Milligramm.3. Vitamine für die Haare: Vitamin CBekannt ist Vitamin C vor allem für seine anregende Wirkung auf die Kollagenproduktion der Haut. Aber auch auf das Haarwachstum hat es eine positive Wirkung, da es die Durchblutung der Kopfhaut fördert. Gleichzeitig steigert es die Verfügbarkeit von Eisen im Blutkreislauf und unterstützt Stoffwechselprozesse in dem Wurzeln. Noch mehr Tipps bei einer Empfindlichen Kopfhaut gibt’s hier.4. Vitamine für die Haare: Vitamin EDas antioxidative Vitamin E schützt vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung und Haarausfall. Gleichzeitig unterstützt es das Haarwachstum und und sorgt für kräftiges Haar. Empfohlen wird eine tägliche Menge zwischen 11 und 15 Milligramm. Ein Mangel kann zu sprödem und brüchigem Haar führen. Ausreichend Vitamin E findet man in Tomaten, Mandeln oder Himbeeren.Weitere wichtige Nährstoffe für schöne HaareEisen: Das Spurenelement darf im Ernährungsplan für gesundes Haar nicht fehlen. Ein Eisenmangel ist eine der primären Ursachen für Haarausfall. Eisen ist für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich und unterstützt damit viele Wachstumsprozesse. Einem Eisenmangel kann durch einen erhöhten Konsum von Linsen, Spinat, Soja und Fleisch vorgebeugt werden.Zink: Dieses Spurenelement unterstützt das Haarwachstum, indem es für die Bildung von Keratin und Kollagen zuständig ist. Zink ist vor allem in Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Ein Zinkmangel kann zu Haarausfall führen.Vitamine für die Haare: Von außen oder von innen?Eine ausreichende Versorgung von Vitaminen und Spurenelementen wie Zink sorgt für gesunde, glänzende Haare und wird primär über eine ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch erreicht. Wer aber bestimmte Lebensmittel nicht mag, kann auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Die Rede ist hier von sogenannter Nutrikosmetik. Darunter fallen Kapseln oder Trinkampullen, die mit Vitaminen (Biotin, Zink etc.) angereichert sind. Im Vergleich zu Cremes oder Lotionen, die nur oberflächlich auf der Haut wirken (dürfen), sollen Kapseln und Co. vor allem Haut- und Haarprobleme von innen heraus bekämpfen.Entscheidend für ihre Wirksamkeit ist, dass die Inhaltsstoffe bioverfügbar sind. Denn durch die orale Einnahme werden die Wirkstoffe verstoffwechselt und über das Blut im gesamten Körper verteilt.Ideal ist eine kurmäßige Anwendung über einen Zeitraum von vier bis zwölf Wochen. Eine kürzere Einnahme bringt häufig keine sichtbaren Effekte. Bei dauerhaftem Konsum kann es sehr schnell zu einer Übersättigung durch die zugeführten Nahrungsergänzungsmittel kommen.Nahrungsergänzungsmittel wie Kapseln und Tabletten können sich untereinander bei gleichzeitiger Einnahme in der Wirkung beeinträchtigen oder gar zu Unverträglichkeiten führen. Wichtig: Unbedingt vom Hausarzt oder Apotheker beraten lassen!Für eine noch schönere Mähne haben wir 11 Profitipps für glänzende Haare.Videotipp: Darum solltest du dein Haar niemals nass kämmen oder bürsten!Aus diesem Grund solltest du dein Haar niemals nass kämmen oder bürsten!
Source: Brigitte | Beauty